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MIT-Stadtverband Viersen vor Ort im Ramshof

Die Corona Pandemie stellt unter anderem die Gastronomie- und Hotelbranche vor große Herausforderungen. Dies nahmen der MIT-Stadtverbandsvorsitzende Joachim Feies und MIT-Vorstandsmitglied Markus Drabben zum Anlass, sich vor Ort, im Kreis Viersen, ein Bild von der aktuellen Lage zu machen.

Matthias Stieger, Inhaber des Hotel-Restaurants „Landgut Ramshof“ in Willich-Neersen stellte sich in diesem Zusammenhang einer Diskussionsrunde mit den beiden Vertretern der Mittelstandsunion. Das Gespräch fand Anfang Juni, einhergehend mit aktuellen Corona-Lockerungen statt. So, dass beim Betreten des Landgutes erfreulicherweise schon wieder relativ viele Gäste zu sehen waren.

Der „Ramshof“ hat jederzeit flexibel auf Veränderungen reagiert. Natürlich nicht immer kostendeckend aber das Geschäft konnte durchlaufen, wenn auch eingeschränkt.

Markus Drabben und Joachim Feies zeigten sich beeindruckt vom Einsatz und auch von dem Ideenreichtum, der hier gerade in schwierigen Zeiten, hervorgebracht wurde. Dies sollte Vorbildfunktion und Anregung zugleich für ähnlich Betroffene sein, die möglicherweise in einer Art „Schockstarre“ verharren, anstatt zu handeln. Es gibt, wie dieses Beispiel zeigt immer einen Weg, auch wenn man ihn möglicherweise nicht sofort erkennen mag.

Was die staatliche Unterstützung angeht, so sagt Stieger, dass die Hilfe für November und Dezember 2020 soweit in Ordnung war, allerdings aber auch erst im März 2021 abschließend geleistet wurde. Vorab gab es lediglich Abschlagszahlungen.

 

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Nachruf Christian G. Andreae

12.05.2021

 

Wir trauern um den Ehrenvorsitzenden der Mittelstandsunion der CDU im Kreisverband Viersen 

Christian G. Andreae

Konnte er noch vor vier Wochen seinen 95. Geburtstag begehen, so macht uns sein plötzlicher Tod tief betroffen. Der Verstorbene engagierte sich überJahrzehnte hinweg ehrenamtlich in der Wirtschaftsvereinigung sowie der Wirtschaftsunionder CDU und übernahm Vorstandsämter auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Schwerpunkt seines Wirkens war die Wirtschaftspolitik, bei der er die ordnungspolitischen Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft leidenschaftlich vertrat.


Wir werden Herrn Christian G. Andreae ein dankbares und ehrendes Andenken bewahren.

 

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MIT-Kreisverband Viersen fordert klare Öffnungsperspektive

Giesen: „Wir brauchen einen neuen Strategieansatz“
 
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) des Kreises Viersen fordert die Ministerpräsidenten-Runde auf, bei ihrem nächsten Treffen am Mittwoch ein Öffnungskonzept zu präsentieren. „Wir brauchen dringend einen Stufenplan, der transparent abbildet, wer wann und unter welchen Auflagen wieder öffnen darf“, sagt Maik Giesen, Kreisvorsitzender der MIT. Die MIT Kreisverband Viersen unterstützt einen entsprechenden Beschluss des Bundesvorstands der MIT, wonach der Stufenplan mit passgenauen Testkonzepten und einer schnellen Impfkampagne begleitet werden soll.
 
Der Stufenplan dürfe sich nicht alleine auf Inzidenzwerte stützen, so Giesen. Vielmehr sollten auch Parameter wie der R-Wert, die Auslastung der Krankenhäuser und Intensivstationen sowie das konkrete Infektionsgeschehen einbezogen werden. Giesen: „Der Stufenplan muss bundesweit gelten, aber wichtig ist, dass er regional umgesetzt wird.“
 
Der MIT-Kreisverband fordert, vor allem auf Schnelltests und digitale Tools zu setzen, um das wirtschaftliche Leben auch in den stark betroffenen Bereichen wieder zu aktivieren. „Wer ein stichhaltiges Hygiene- und Abstandskonzept vorweisen kann und außerdem eine digitale Anmelde-App nutzt, der muss unter bestimmten Bedingungen auch öffnen dürfen“, sagt Giesen. Wichtig sei auf der anderen Seiten aber auch, dass die Einhaltung der Regeln kontrolliert und notfalls sanktioniert wird. „Das ist nicht nur ein Gebot der Fairness gegenüber allen Unternehmen, die sich an die Regeln halten, sondern es ist auch nötig, um uns alle vor einer unkontrollierten Infektionsausbreitung zu schützen“, sagt Giesen. Zudem pocht der MIT Kreisverband auf eine bessere Umsetzung der Impfstrategie. Haus- und Betriebsärzte sollen verstärkt für eine flächendeckende Impfung eingesetzt werden und nicht nur in Dülken. Dort müsse dann auch von der vorgesehenen Impfreihenfolge abgewichen werden können.
 
Die Mittelstandsunion begründet ihre Forderungen mit dem Schaden, der durch den Lockdown entstehe: „Der Lockdown belastet unsere Gesellschaft in einer Dimension, wie wir es seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr erlebt haben“, sagt Giesen. Die Wirtschaft in den 9 Städten und Gemeinden im Kreisgebiet sei in schweres Fahrwasser geraten. „Ganze Branchen kämpfen ums Überleben, unsere Innenstädte drohen auszubluten.“ Gerade die Jüngsten in unserer Gesellschaft seien durch geschlossene Schulen und Kitas massiv betroffen. „Der Lockdown hat massive Spätfolgen. Umso dringender braucht es jetzt einen neuen Strategieansatz“, sagt Giesen. „Ich kann einem Spielwarenhändler nicht mehr erklären warum er sein Geschäft nicht öffnen darf, wenn 2 Häuser weiter im Drogerieladen Spielsachen so gekauft werden können.“
 
 
Fragen und Kontakt:
Maik Giesen
Kreisvorsitzender
MIT-Kreisverband Viersen
Goetersstr. 54
41747 Viersen 
 
Telefon: 02162 29011
Mobil: 0172 9786304
 
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Foto Copyright: CDU / Tobias Koch
 
 

Presse: MIT Willich fordert städtische Unterstützung für die Willicher Unternehmen

03. Februar 2021

PRESSEMITTEILULNG DER MIT WILLICH

 

MIT WILLICH FORDERT UNTERSTÜTZUNG FÜR HANDEL, DIENSTLEISTUNG UND GASTRONOMIE - DIE LAGE IST ERNST!

 

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Willich (MIT) fordert städtische Unterstützung für die Willicher Unternehmen. In Gesprächen mit betroffenen Unternehmen in den letzten Wochen hat sie vielfach erfahren, dass die Corona Pandemie die wirtschaftliche Entwicklung vieler Unternehmer|innen im Stadtgebiet aktuell hemmt.

Wenn auch vom Bund aktuell verschiedenste Hilfspakete angeboten und Hilfen gewährt werden, so ist den Unternehmern klar, dass diese zurückgezahlt werden müssen. Außerdem ist in weiten Teilen der Bevölkerung derzeit größtenteils nicht bekannt, dass die Dezemberhilfen (z. B. Zuschuss für Lohnkosten) erst seit dieser Woche ausgezahlt werden, während alle Löhne und Gehälter zu Lasten der Unternehmer weiter zu zahlen waren. 

Die MIT hat in den letzten Wochen auch mehrfach berichtet bekommen, dass trotz erfolgreichen Wirtschaftens in der Vergangenheit bei vielen Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie jetzt die finanziellen Ressourcen aufgebraucht sind.

Aus diesem Grund fordert die MIT:

  1. Finanzielle Unterstützung der betroffenen Unternehmen durch die Stadt Willich. Die Unterstützung soll durch Zahlung eines Betrages in Höhe des Existenzminimums für jeden Monat der Schließung, sowie
  2. Senkung der Gewerbesteuer um 5 Punkte (434 auf 429 Punkte) erfolgen. Diese finanzielle Unterstützung ist ausdrücklich nicht durch die Unternehmen zurückzuzahlen. 

Zitat Rainer Höppner (Schiefbahner Werbegemeinschaft): Die Lage der Gewerbetreibenden ist sehr ernst, viele haben die letzten Reserven aufgebraucht und sind verzweifelt. Die Corona-Hilfen müssen endlich zeitnah und unbürokratisch ausgezahlt werden, sonst drohen zahlreiche Insolvenzen. Die daraus resultierenden Auswirkungen für Städte und Gemeinden werden dramatisch sein. 

Private Initiativen von Schützenvereinen oder dem Verein „Wir retten unser Dorf“ sind sicherlich lobenswert. Aber auch die Stadt Willich muss sich aus Sicht der MIT ihrer Verantwortung bewusst sein und den notwendigen Beitrag leisten. „Den aktuellen Wohlstand in der Stadt Willich haben wir im Wesentlichen der in den vergangenen Jahren erhobenen und erhaltenen Gewerbesteuer zu verdanken“, so Roger Kurzawa, Vorsitzender der MIT Willich.

Die Senkung der Gewerbesteuer um weitere 5 Prozentpunkte auf 429 Punkte in diesem Jahr wurde bereits im Dezember 2019 im alten Stadtrat besprochen und damals unter dem Vorbehalt der Zustimmung des neuen Rates beschlossen. Johannes Bäumges, Rechtsanwalt und langjähriges Mitglied der MIT hierzu: „Die Corona-Pandemie hat Deutschland und auch Willich an vielen Stellen kalt erwischt. Wir müssen uns jetzt dafür einsetzen, dass unsere Unternehmen stark aus der Krise kommen, denn das ist die Basis für den Wohlstand unserer Stadt auch in Zukunft.“

Die Finanzierung der Forderungen der MIT kann über eine gebotene Senkung der Kreisumlage sowie über das Gewerbesteuerausgleichsgesetz sichergestellt werden.

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Roger Kurzawa, Vorsitzender der MIT Willich 

Corona: Wirtschaftlichen Situation von Selbständigen

Viersen, 23.01.2021

Maik Giesen, der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) äußert sich zur aktuellen wirtschaftlichen Situation in vielen Betrieben

 
„Ich spüre viel Wut und Verzweiflung bei einigen Geschäftsinhabern und Selbständigen. Die Novemberhilfen sind viel zu spät ausgezahlt worden. Dass die EU für diese Auszahlungen/ Subventionen erst grünes Licht geben musste, wurde nicht sauber von Berlin aus kommuniziert. Viele betroffene Betriebe haben Ihre Rücklagen trotz Krisenhilfen bald aufgebracht. Wer durchhalten soll, braucht von der Bundesregierung jetzt eine verlässliche Perspektive, wann und unter welchen Bedingungen es weitergehen kann,“ fordert Maik Giesen.
 
„Die Selbständigen brauchen steuerliche Lösungen und wie bessere Verlustrückträge oder Verzicht auf Vorauszahlungen der Mehrwertsteuer,“ so abschließend der MIT-Kreisvorsitzende. Dies hat er auch Bundestagsabgeordneter im Wirtschaftsausschuss sowie an den MIT-Bundesverband übermittelt.
 
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Foto: MIT Kreis Viersen 
 
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Foto: CDU/Christiane Lang

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