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PICNIC ist der neue Milchmann - Betriebsbesichtigung

Mittelstands- und  Wirtschaftsvereinigung der CDU besucht Online-Supermarkt in Viersen

 
Den Wocheneinkauf von zu Hause aus per App steuern, Lieferung bis in den Kühlschrank und sich die Autofahrt auf den überfüllten Supermarktparkplatz sparen. Alles das bietet das Lebensmittel-Start-up PICNIC seit 2018 an ihrem Standort und Zentrallager im Viersener Gewerbegebiet. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Viersen besuchte nun den aufstrebenden Online-Supermarkt vor Ort.
 
Das aus den Niederladen stammende Konzept ist 2016 als Test in Deutschland gestartet, als eigenständiges Unternehmen. Zufriedene Kunden und ein modernes Einkaufserlebnis ließen das Start-up so schnell wachsen, dass inzwischen 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag tausende Kunden in Viersen beliefern. Rund 40 Prozent aller Haushalte in Viersen haben sich bereits die PICNIC-App auf ihr Smartphone geladen. Doch noch heißt es für viele: warten. Da Qualität und Kundenservice an erster Stelle stehen und die Lagerkapazitäten begrenzt sind, können die Interessenten erst nach und nach beliefert werden. Lieferketten und die verfügbaren Produkte werden nämlich so angepasst, dass keine Müll entsteht und alles nachhaltig gestaltet wird. Das fängt bei den Bio-Plastiktüten an und endet bei den eigens entwickelten Elektro-Vans. 
 
Digitalisierung, künstliche Intelligenz und eigene Programmierer sind unerlässlich für das Wachstum und den Erfolg des Unternehmens.  Mit der PICNIC-App werden die Einkäufe getätigt und die Routenberechnung der modernen Milchmänner mit ihren Elektro-Vans wird anhand einer eigenen Software auf die Minute genau berechnet. „Es ist ein Paradebeispiel, wie sich ein junges Unternehmen für die eigenen Mitarbeiter einsetzt und modernste Technologien in der täglichen Arbeit anwendet“, verdeutlichte der MIT-Kreisvorsitzende Maik Giesen. 
 
Neben den hocherfreulichen Nachrichten aus dem erfolgreichsten deutschen PICNIC-Center in Viersen, gibt es auch einige bürokratische Hindernisse, die so einiges an Zeit und Geld kosten. Eine neue Lagerhalle kann erst nach ganzen drei Monaten genutzt werden - nachdem der Brandschutz genehmigt wurde. Drei Monate, in denen kein Umsatz generiert werden kann. Totes Kapital und verlorene Gewerbesteuern. „Hier muss die Verwaltung in Viersen deutlich schneller werden, um den Unternehmern schnell neue Projekte zu ermöglichen“, so der Viersener CDU-Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Achten. 
 
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