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MIT fordert: „Freie Verwendung der Corona-Soforthilfen für Kleinbetriebe!“

Das gemeinsame Soforthilfe-Programm von Bund und Ländern unterstützt auch Solo-Selbstständige, im Volksmund als Ein-Mann-Betriebe bezeichnet.Das Geld darf jedoch nur für Betriebskosten ausgegeben werden und nicht für den privaten Lebensunterhalt.
 
Schaut man genauer auf die Gruppe der Solo-Selbstständigen, so findet man viele, deren berufliche Tätigkeit ohne größere betriebliche Aufwendungen in privaten Räumen ausgeübt wird. Die Palette reicht vom Dienstleister für Instandsetzungsarbeiten bis hin zu Künstlern und Kreativschaffenden.
 
„Die Corona-Soforthilfe entfaltet nicht ihre beabsichtigte Wirkung, wenn sie sich ausschließlich an liquiditätsorientierten Belastungen wie Mieten, Leasingwagen oder Sachkosten orientiert“, so Maik Giesen, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU im Kreis Viersen: „Sie muss vielmehr auch an den durch die Corona-Pandemie bedingten substantiellen Umsatzeinbrüchen der Betroffenen ausgerichtet werden, sonst gehen zahlreiche Solo-Selbstständige leer aus.“ 
 
Die Kreditzusagen sowie die Rahmen sind bei Solo-Selbständigen deutlich enger von den Banken gesetzt, so die Realität im Kreisgebiet.
 
Durch die aktuellen Lockerungen wird sich leider die wirtschaftliche Situation von Selbständigen nicht schnell im Kreis Viersen ändern. Das wird Monate dauern, bis einige Branchen wieder normale Gewinne einfahren können, so MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen. Darüber hinaus ist man bei der MIT der Meinung, dass Solo-Selbstständige eigenständig entscheiden sollten, ob die Soforthilfe auch für Lebenshaltungskosten verwendet wird oder die Betroffenen einen Antrag auf Zahlung einer Grundsicherung stellen.
 
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