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Presse: MIT Willich fordert städtische Unterstützung für die Willicher Unternehmen

03. Februar 2021

PRESSEMITTEILULNG DER MIT WILLICH

 

MIT WILLICH FORDERT UNTERSTÜTZUNG FÜR HANDEL, DIENSTLEISTUNG UND GASTRONOMIE - DIE LAGE IST ERNST!

 

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Willich (MIT) fordert städtische Unterstützung für die Willicher Unternehmen. In Gesprächen mit betroffenen Unternehmen in den letzten Wochen hat sie vielfach erfahren, dass die Corona Pandemie die wirtschaftliche Entwicklung vieler Unternehmer|innen im Stadtgebiet aktuell hemmt.

Wenn auch vom Bund aktuell verschiedenste Hilfspakete angeboten und Hilfen gewährt werden, so ist den Unternehmern klar, dass diese zurückgezahlt werden müssen. Außerdem ist in weiten Teilen der Bevölkerung derzeit größtenteils nicht bekannt, dass die Dezemberhilfen (z. B. Zuschuss für Lohnkosten) erst seit dieser Woche ausgezahlt werden, während alle Löhne und Gehälter zu Lasten der Unternehmer weiter zu zahlen waren. 

Die MIT hat in den letzten Wochen auch mehrfach berichtet bekommen, dass trotz erfolgreichen Wirtschaftens in der Vergangenheit bei vielen Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie jetzt die finanziellen Ressourcen aufgebraucht sind.

Aus diesem Grund fordert die MIT:

  1. Finanzielle Unterstützung der betroffenen Unternehmen durch die Stadt Willich. Die Unterstützung soll durch Zahlung eines Betrages in Höhe des Existenzminimums für jeden Monat der Schließung, sowie
  2. Senkung der Gewerbesteuer um 5 Punkte (434 auf 429 Punkte) erfolgen. Diese finanzielle Unterstützung ist ausdrücklich nicht durch die Unternehmen zurückzuzahlen. 

Zitat Rainer Höppner (Schiefbahner Werbegemeinschaft): Die Lage der Gewerbetreibenden ist sehr ernst, viele haben die letzten Reserven aufgebraucht und sind verzweifelt. Die Corona-Hilfen müssen endlich zeitnah und unbürokratisch ausgezahlt werden, sonst drohen zahlreiche Insolvenzen. Die daraus resultierenden Auswirkungen für Städte und Gemeinden werden dramatisch sein. 

Private Initiativen von Schützenvereinen oder dem Verein „Wir retten unser Dorf“ sind sicherlich lobenswert. Aber auch die Stadt Willich muss sich aus Sicht der MIT ihrer Verantwortung bewusst sein und den notwendigen Beitrag leisten. „Den aktuellen Wohlstand in der Stadt Willich haben wir im Wesentlichen der in den vergangenen Jahren erhobenen und erhaltenen Gewerbesteuer zu verdanken“, so Roger Kurzawa, Vorsitzender der MIT Willich.

Die Senkung der Gewerbesteuer um weitere 5 Prozentpunkte auf 429 Punkte in diesem Jahr wurde bereits im Dezember 2019 im alten Stadtrat besprochen und damals unter dem Vorbehalt der Zustimmung des neuen Rates beschlossen. Johannes Bäumges, Rechtsanwalt und langjähriges Mitglied der MIT hierzu: „Die Corona-Pandemie hat Deutschland und auch Willich an vielen Stellen kalt erwischt. Wir müssen uns jetzt dafür einsetzen, dass unsere Unternehmen stark aus der Krise kommen, denn das ist die Basis für den Wohlstand unserer Stadt auch in Zukunft.“

Die Finanzierung der Forderungen der MIT kann über eine gebotene Senkung der Kreisumlage sowie über das Gewerbesteuerausgleichsgesetz sichergestellt werden.

kurzawa

Roger Kurzawa, Vorsitzender der MIT Willich 

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