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MIT erfährt bei Betriebsbesichtigung von Sorgen und Zukunftsaussichten der Firma Suthor

Bürgermeister Christian Wagner erläutert Investionsprogramm der Stadt Nettetal

Nettetal-Lobberich:

Zu einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Papierverarbeitung Suthor in Nettetal-Lobberich kam der Kreisvorstand der Mittelstands-und Wirtschaftsunion (MIT) zusammen. Die beiden Geschäftsführer Ralf Stobbe und Kevin Suthor führen zunächst die Mittelständler nach Dienstschluss mit Mund und Nasenschutz durch die verschiedenen Firmengebäude und erläuterten die hergestellten Artikel für Handel, Veranstaltungen und Events.

MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen konnte auch Bürgermeister Christian Wagner und Europa-abgeordneter Dr. Stefan Berger sowie MIT-Stadtverbandsvorsitzende Helma Josten begrüßen.

Nach dem Rundgang erläuterte Ralf Stobbe wie der Coronaausbruch dem Unternehmen zu schaffen machte. Für alle Mitarbeiter wurde Kurzarbeitergeld sowie KFW-Mittel für das Unternehmen beantragt, die auch schnell bewilligt wurden, so Stobbe. So hatte die Firma Suthor für die Eishockey WM in der Schweiz, der Fußball WM als auch für die Olympiade tausende von Fanartikeln für den Handel bereits hergestellt, die nun in vielen Karton eingelagert wurden und kein Geld bringen.

Erfreulich sei, dass die Kernmannschaft der Mitarbeiter alle an einem Strang ziehen. Aber jede Krise bringt auch neue Ideen mit sich um neue Absatzwege zu erschießen, so Geschäftsführer Kevin Suthor.

Kritisch sieht Ralf Stobbe die Tendenzen in der Politik, die 450 EURO Jobber nur noch auf Rentner, Schüler und Studenten zu begrenzen. Das sei absolut realitätsfremd. Auch die Problematik der Offenlegung von Lieferantenketten sei für Handelsunternehmer existenzgefährdend. So brachte Stobbe hier Beispiele, die nun die Mittelstands-und Wirtschaftsunion mit in den Landes- und Bundesvorstand weiterleitet.

Bürgermeister Chistian Wagner berichtete, dass man die Stadt Nettetal in der Corona Krise nicht kaputtsparen werde. Der Nettebetrieb werde in den nächsten 5-6 Jahren ein 100 Millionen Euro  Investitionsprogramm in Hoch- und Tiefbau sowie Gebäudeunterhaltung auf den Weg bringen und entsprechend Aufträge vergeben. Auf die Sondernutzungsgebühr verzichtet die Stadt Nettetal aktuell komplett, was die Mittelständler erfreut aufnahmen. Der Ausfall der Gewerbesteuereinnahmen in Nettetal werde durch Landes- und Bundesmittel kompensiert.

MIT mit  BM Wagner bei Suthor

 

MIT fordert: „Freie Verwendung der Corona-Soforthilfen für Kleinbetriebe!“

Das gemeinsame Soforthilfe-Programm von Bund und Ländern unterstützt auch Solo-Selbstständige, im Volksmund als Ein-Mann-Betriebe bezeichnet.Das Geld darf jedoch nur für Betriebskosten ausgegeben werden und nicht für den privaten Lebensunterhalt.
 
Schaut man genauer auf die Gruppe der Solo-Selbstständigen, so findet man viele, deren berufliche Tätigkeit ohne größere betriebliche Aufwendungen in privaten Räumen ausgeübt wird. Die Palette reicht vom Dienstleister für Instandsetzungsarbeiten bis hin zu Künstlern und Kreativschaffenden.
 
„Die Corona-Soforthilfe entfaltet nicht ihre beabsichtigte Wirkung, wenn sie sich ausschließlich an liquiditätsorientierten Belastungen wie Mieten, Leasingwagen oder Sachkosten orientiert“, so Maik Giesen, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU im Kreis Viersen: „Sie muss vielmehr auch an den durch die Corona-Pandemie bedingten substantiellen Umsatzeinbrüchen der Betroffenen ausgerichtet werden, sonst gehen zahlreiche Solo-Selbstständige leer aus.“ 
 
Die Kreditzusagen sowie die Rahmen sind bei Solo-Selbständigen deutlich enger von den Banken gesetzt, so die Realität im Kreisgebiet.
 
Durch die aktuellen Lockerungen wird sich leider die wirtschaftliche Situation von Selbständigen nicht schnell im Kreis Viersen ändern. Das wird Monate dauern, bis einige Branchen wieder normale Gewinne einfahren können, so MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen. Darüber hinaus ist man bei der MIT der Meinung, dass Solo-Selbstständige eigenständig entscheiden sollten, ob die Soforthilfe auch für Lebenshaltungskosten verwendet wird oder die Betroffenen einen Antrag auf Zahlung einer Grundsicherung stellen.
 
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MIT fordert Steuerstundungen für Gewerbebetriebe im Kreis Viersen

MIT fordert Steuerstundungen für Gewerbebetriebe im Kreis Viersen mit einfachem Antragsformular wie in der Stadt Tönisvorst

Unser Kreisvorsitzender und Stadtverordneter in Tönisvorst, Maik Giesen zu den aktuellen Auswirkungen der Corona-Krise: „Das ist ein toller Service, den hier der Wirtschaftsförderer der Stadt Tönisvorst anbietet. Ich wünsche mir von allen Wirtschaftsförderern im Kreis Viersen ein solches Angebot. Das hilft den Gewerbetreibenden und Unternehmern schnell und unbürokratisch.“

Mehr in der Rheinisichen Post unter: https://rp-online.de/nrw/staedte/toenisvorst/toenisvorst-erleichtert-steuerstundungen_aid-49664525 

Mehr Infos für Unternehmer im Kreis Viersen auch unter: https://www.ihk-krefeld.de/de/international/corona-virus/index.html 

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MIT schaut hinter die Kulissen der Kaufbar in Viersen

Eine besondere Erfolgsgeschichte im Kreis Viersen schaute sich die Mittelstandsunion bei der Kaufbar in Viersen an.
 
Das Gebrauchtwarenhaus bietet langzeitarbeitslosen Menschen die Möglichkeit, sich für eine Beschäftigung auf dem 1.Arbeitsmarkt zu qualifizieren, damit die Teilhabe am Berufsleben verwirklicht wird, so Monika Mai Betriebsleiterin. Die Erfolge seien hervorragend, so der MIT-Kreisvorsitzende Maik Giesen.
 
Auch der CDU-Bürgermeisterkandidat Christoph Hopp in der Stadt Viersen war von den verschiedenen Servicemöglichkeiten der gemeinnützigen GmbH schwer beeindruckt.
 
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PICNIC ist der neue Milchmann - Betriebsbesichtigung

Mittelstands- und  Wirtschaftsvereinigung der CDU besucht Online-Supermarkt in Viersen

 
Den Wocheneinkauf von zu Hause aus per App steuern, Lieferung bis in den Kühlschrank und sich die Autofahrt auf den überfüllten Supermarktparkplatz sparen. Alles das bietet das Lebensmittel-Start-up PICNIC seit 2018 an ihrem Standort und Zentrallager im Viersener Gewerbegebiet. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Viersen besuchte nun den aufstrebenden Online-Supermarkt vor Ort.
 
Das aus den Niederladen stammende Konzept ist 2016 als Test in Deutschland gestartet, als eigenständiges Unternehmen. Zufriedene Kunden und ein modernes Einkaufserlebnis ließen das Start-up so schnell wachsen, dass inzwischen 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag tausende Kunden in Viersen beliefern. Rund 40 Prozent aller Haushalte in Viersen haben sich bereits die PICNIC-App auf ihr Smartphone geladen. Doch noch heißt es für viele: warten. Da Qualität und Kundenservice an erster Stelle stehen und die Lagerkapazitäten begrenzt sind, können die Interessenten erst nach und nach beliefert werden. Lieferketten und die verfügbaren Produkte werden nämlich so angepasst, dass keine Müll entsteht und alles nachhaltig gestaltet wird. Das fängt bei den Bio-Plastiktüten an und endet bei den eigens entwickelten Elektro-Vans. 
 
Digitalisierung, künstliche Intelligenz und eigene Programmierer sind unerlässlich für das Wachstum und den Erfolg des Unternehmens.  Mit der PICNIC-App werden die Einkäufe getätigt und die Routenberechnung der modernen Milchmänner mit ihren Elektro-Vans wird anhand einer eigenen Software auf die Minute genau berechnet. „Es ist ein Paradebeispiel, wie sich ein junges Unternehmen für die eigenen Mitarbeiter einsetzt und modernste Technologien in der täglichen Arbeit anwendet“, verdeutlichte der MIT-Kreisvorsitzende Maik Giesen. 
 
Neben den hocherfreulichen Nachrichten aus dem erfolgreichsten deutschen PICNIC-Center in Viersen, gibt es auch einige bürokratische Hindernisse, die so einiges an Zeit und Geld kosten. Eine neue Lagerhalle kann erst nach ganzen drei Monaten genutzt werden - nachdem der Brandschutz genehmigt wurde. Drei Monate, in denen kein Umsatz generiert werden kann. Totes Kapital und verlorene Gewerbesteuern. „Hier muss die Verwaltung in Viersen deutlich schneller werden, um den Unternehmern schnell neue Projekte zu ermöglichen“, so der Viersener CDU-Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Achten. 
 
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