• Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

CDU-Europakandidaten stellen sich bei der MIT-Niederrhein vor

Am Freitagnachmittag, 15. Juni 2018, fand die sehr gut besuchte MIT-Bezirksversammlung Niederrhein in Meerbusch-Büderich statt.
 
Dabei stellten sich die vier Kandidaten um das Amt des CDU-Europakandidaten den MIT-Delegierten vor.
  • Dr. Stefan Berger (Kreisverband Viersen)
  • Freiherr Harald von Canstein (Einzelbewerber aus Meerbusch)
  • Dr. Andreas Hamacher (Kreisverband Neuss)
  • Christian Kremer (Kreisverband Kleve)
Über 2 Stunden stellten diese sich vor und wurden in mehren Runden intensiv befragt.
 
Anschließend stellte MIT-Bezirksvorsitzender Maik Giesen den neuen Mitarbeiter in der MIT-Landesgeschäftsstelle Frederik Buß vor. Passend zur Weltmeisterschaft erhielt Buß einen Tischkicker für das neue Büro auf der Wasserstraße.
 
Ausgeklungen ist die Versammlung im schönen Biergaren des Gasthofes Krone.
 
Foto Kandidaten
 
Foto Versammlung
 
Frederik Buss

 Fotos: Tobias Robl

 

NEU: MIT Aktuell 01/2018

In unserem neuen und hochwertigen Fyler MIT Aktuell informieren wie Sie über Veranstaltungen und geben einen Ausblick auf kommende Termine. 

Wenn Sie die erste Ausgabe nicht per Post bekommen haben, können Sie sich den Flyer hier herunterladen: 

MIT Aktuell 01/2018

mit aktuell 01 2018 final

Grefrather Wirtschaftsförderer Jens Ernesti hat viel vor

Mittelstand- u. Wirtschaftsvereinigung stellte Unternehmensbefragung vor
 
Gewerbesteuersatz und Image von Grefrath sind nicht gut 
 
Grefrath / Kreis Viersen, 20.04.2018: Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU stellte beim Grefrather Unternehmerfrühstück die Standortanalyse der Unternehmerbefragung von Grefrath vor. Über 50 Teilnehmer waren zu früher Stunde in den Lenkeshof gekommen. Im vergangenen Jahr hatte die MIT beim letzten Unternehmerfrühstück die Unternehmerschaft aus Einzelhandel, Handwerk, Dienstleister sowie Industrie befragt.
 
MIT-Vorsitzender Maik Giesen ging nun auf die wichtigsten Themenfelder ein. Die meisten Unternehmen hätten bis zu 9 Angestellte seit mehr als 20 Jahre in Grefrath angesiedelt. Die Entwicklung des Standortes Grefrath in den letzten 5 Jahren beurteilt die Unternehmerschaft mit 3 minus. Eine Expansion sei kaum geplant und die Entwicklungsperspektive des Standortes Grefrath wurde mit 3 bis 4 angegeben. 
 
Die Fragen zu Flächen, Kosten und Verkehrsinfrastruktur sieht die Unternehmerschaft beim Gewerbesteuersatz als deutlich zu hoch an. Grefrath hat nun mit der Stadt Tönisvorst den höchsten Gewerbesteuersatz der 9 Kommunen im Kreis Viersen. Auch die Gewerbeflächen und Gewerbe immobilien seien verbesserungswürdig. Positiv sind die Kosten für Wasser, Strom, Abwasser und Müll. Der Zustand der Verkehrsinfrastruktur war den Befragten wichtig und sei befriedigend. Anbindung an Autobahnen gut.
 
Bei Fragen zum Arbeitsmarkt und Ausbildung wird die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeits-kräften auch in Grefrath schwieriger. Die Nähe und Kooperation zu Schulen und Hochschulen sei relevant und erfreulicher Weise gut.
 
Beim Thema Wirtschaftsförderung und Verwaltung vor Ort wurde die Dauer von Baugenehmigungen als deutlich zu lang angesehen. Hier müssen Gespräch mit der Kreisverwaltung geführt werden. Die Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung wurde bisher mit 4 minus angegeben. Angebot und Hilfe durch die kommunale Wirtschaftsförderung sei sehr wichtig und wurde ebenfalls mit Note 4 geäußert.
 
Hier konnte nun MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen den Bogen zum neuen Wirtschaftsförderer Jens Ernesti schlagen. Es sei richtig gewesen, diese Stelle im Gemeinderat zu beschließen und zu besetzen.
 
Abschließend wurde bei der Befragung zu den „weichen“ Standortfaktoren gefragt. Hier gaben viele Unternehmer an, dass das Image der Gemeinde Grefrath relevant sei aber bei 3 minus liegt.
 
Die Wohn- und Umfeldqualität, Betreuungsangebote für Kinder, das Freizeitangebot und auch die Einkaufsmöglichkeiten sei aber gut, so die Antwort der Befragten.
 
Jens Ernestis Planungen für die nächsten Monate ist die Erstellung eines Leerstandsmanagement, Ein Strategisches Gesamtkonzept für Grefrath, Imagestärkung, Pro Aktiv auf die Grefrather Unternehmer zuzugehen sowie das Hervorheben des touristischen Potenzial.
 
Gruppenbild

Gruppenbild von links:  MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen, Stellvertr. Bürgermeisterin Kirsten Peters, Wirtschaftsförderer Jens Ernesti, CDU-Parteivorsitzender Dietmar Maus und CDU-Fraktionsvor-sitzende Wilma Hübecker

 
Ernesti Vortrag
 
Herr Jens Ernesti beim Vortrag
 

Handwerkspräsident Andreas Ehlert bei der MIT in Willich

Meisterbrief sichert Qualität und Wohlstand
 
Handwerksbetriebe nicht weiter aus den Innenstädten verdrängen
 
Willich/Kreis Viersen, 20.02.2018:  Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) hatte mit dem Kreisverband Handwerker und Mittelständler zur Elektrofirma Lücke eingeladen. Zu Beginn der Veranstaltung stellte Bernt Lücke sein Unternehmen in Willich-Münchheide vor. Anschließend fand eine austauschreiche Diskussionsrunde zum Thema Meisterbrief – Qualität sichern mit Handwerkspräsident Andreas Ehlert und Leon Rütten, Trialer Student und Betriebsnachfolger einer Tischlerei statt.
 
Was bedeutet es in der heutigen Zeit einen Handwerksbetrieb zu führen, an die nächste Generation weiterzugeben und junge Menschen für einen Ausbildungsberuf im Handwerk zu gewinnen, fragte MIT-Vorsitzender in Willich Roger Kurzawa. Hieran folgte eine  intensive Diskussionsrunde. Thorsten Engler (Sprecher des Handwerkervereines Tönisvorst) erläuterte, wie Handwerksbetriebe in Schulen Veranstaltungen durchführen, um für das Handwerk und dessen Möglichkeiten zu werben. Leider würden viele Lehrkräfte ein falsches Bild zu Hand-werksberufen vermitteln und nur ein Studium Schülern empfehlen. Von 100 Abiturienten erlernten nur 3-4 einen Handwerksberuf.
In den Branchen, wo der Meisterbrief abgeschafft wurde, bestehen nach 5 Jahren nur noch  35 Prozent der Betriebe. Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Wohlstand gingen dadurch verloren. Schlimm sei auch der sogenannte „Handwerkerstrich“ in Dortmund, der in keinster Weise wettbewerbsförderlich sei.
 
Ärgerlich sei für viele Betriebe, dass diese aus den Innenstädten in Gewerbetrieben verdrängt werden. Hier muss dringend gegengesteuert werden, so der Appel der Hand-werksmeister. In Mischgebieten muss auch Handwerk möglich sein, nicht nur Einzelhandel. Handwerksbetriebe gehören auch in die Innenstädte, so MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen.
 
Andreas Ehlert und Leon Rütten mit dem MIT-Kreisvorstand
MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen, Leon Rütten, Roger Kurzawa, Handwerkspräsident Andreas Ehlert, Stefan Berger (MdL) kamen bei Elektro Bernt Lücke in Willich-Münchheide zum Thema Meisterbrief – Qualität sichern zusammen.
 
Austausch mit Vertretern aus Politik und Handwerk
 
 

17. Verleihung der Timmermanns-Gedenk-Medaille

MIT NRW Viersen Nettetal Timmermanns Zuschnitt

Am 22. November 2017 wurde zum 17. Mal in Nettetal-Leuth die Matthias-Timmermanns-Gedenkmedaille der CDU Mittelstandsvereinigung des Kreises Viersen gemeinsam mit dem Stadtverband MIT Nettetal verliehen.

So wie Peter Ottmann (ehem. Landrat )in seiner Laudatio begann: „In der Tat ist es eine besondere Verleihung, wenn die dem eignen Vater gewidmete Medaille jetzt an den Sohn, Thomas Timmermanns, verliehen wird.“

Der adventlich geschmückte Saal Dückers in Leuth war bis auf den letzten Platz mit weit über 150 Besuchern gefüllt. Nach den Begrüßungsworten der 1.Vorsitzenden der MIT-Nettetal Helma Josten, folgte eine kurze Rede des Nettetaler Bürgermeisters Christian Wagner, der das Engagement der MIT lobte: „Alle bisherigen Preisträger zeichnen sich durch ein hohes Maß an erfolgreicher Arbeit in Nettetal und dem Kreis Viersen aus“.

Anschließend referierte der Abgeordnete und Stadtverbandsvorsitzende Dr. Marcus Optendrenk über Matthias Timmermanns. Sehr emotional beschrieb er seinen Schaffensweg in der Politik und der Wirtschaft. „Sehr beeindruckt hat mich sein Einsatz für unser Krankenhaus. Er ging dafür Klinkenputzen bei Ministern, der Bezirksregierung, politischen Akteuren in Düsseldorf“, so Optendrenk. Nach ihm ist die Matthias-Timmermanns-Gedenkmedaille benannt, die sein Sohn Thomas ein Jahr nach dem Tod von Matthias 2001 erstmals verlieh.

Thomas Timmermanns, geboren 1963 in Düsseldorf und aufgewachsen im beschaulichen Leuth, gelernter Sparkassen-Diplom-Betriebswirt, eignete sich durch Volontariate und durch Teilnahme an Unternehmensnachfolgeprogrammen bei BMW genügend Wissen an, um 1988 in die Geschäftsführung der Firma Timmermanns einzusteigen. Mit eigener Persönlichkeitsstruktur und eigenen Vorstellungen wuchs das Unternehmen. Der Sohn war dankbar und aufnahmebereit für jeden guten Rat aus der Lebenserfahrung seines Vaters. Mit den Standorten der Autohäuserin Kaarst, Düsseldorf-Heerdt (Hauptsitz), Neuss und Nettetal-Schaagwuchs die Zahl der Mitarbeiter auf 180, davon 30 Auszubildende. Timmermanns geschäftliches Leitbild ist der sog. „Ehrbare Kaufmann“, kurz dargestellt in drei Ebenen: Eigenverantwortung, Unternehmensverantwortungund Verantwortung gegenüber Wirtschaft und Gesellschaft. Thomas Timmermanns hat sich über Jahrzehnte durch verantwortungsvolle Unternehmensführung sowie durch gesellschaftliches Engagement in vielen Gebieten ausgezeichnet. Tätigkeiten im wirtschaftlichen Sektor: Marketing Club Düsseldorf, IHK Mittlerer Niederrhein, Freundeskreis der Heinrich Heine Universität Düsseldorf, DJK Leuth, Fortuna Düsseldorf. Im sozialen Bereich: Deutsches Rotes Kreuz, Rotary Club Meerbusch Büderich 1996. Sein Herz schlägt für den Nettetaler Karneval.Seit 1992 ist er in der CDU. Er war im Stadtrat, Stadtverbandsvorsitzende rund Kreisvorsitzender der MIT. „Thomas Timmermanns hat bewiesen und beweist nach wie vor eindrucksvoll, dass es sich lohnt, mit Mut, Innovation und Tatkraft in der Wirtschaftzu betätigen, und verdient somit in besonderem Maße Anerkennung durch die Verleihung der Matthias-Timmermanns-Gedenkmedaille“, so endete Peter Ottmann seine Rede.

Viele ehemalige Preisträger gratulierten persönlich. Am Ende des emotionalen Abends spielte das Pfarrorchester St. Lambertus Leuth, das die Veranstaltung seit 2001 begleitete, die letzten beide Stücke.

„Nach 17 Jahren wollen wir der Matthias-Timmermanns-Gedenkmedaillen-Verleihung einen neuen Anstrich geben: In anderen Räumlichkeiten und zu einer anderen Jahreszeit. Der späte Termin im Jahr war in Anlehnung des Geburtstages von Matthias Timmermanns gewählt worden. Da diese Jahreszeit meist gesäumt ist von Terminen, ziehen wir ab nächstes Jahr den Früh- oder Spätsommer vor. Wir arbeiten intensiv an einem neuen Konzept. Der Grundgedanke bleibt – und das ist uns sehr wichtig! Wir freuen uns auf eine Veränderungund hoffen, dass Thomas Timmermannsuns mit Rat und Tat auch weiterhinzur Seite steht. Freuen Sie sichmit uns auf ein spannendes 2018“, waren die Abschlussworte von Helma Josten.

MTGM Verleihung 2017

 

Die Preisträger der Jahre 2001 bis 2017. 

Preistrger 2001 2017

 

© MIT Kreis Viersen 2019 Erstellt mit dem CDU-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND