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Neujahrsempfang beim Mittelstand in Tönisvorst

Handwerksmeister Rolf Meurer findet deutliche Worte
  
360 Grad Firmenpräsentation sind die Zukunftsansprache für Kunden
 
Zu einem Neujahrsempfang hatte die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Tönisvorst mit dem Kreisverband Viersen am Mittwochabend eingeladen.
Einzelhändler, Handwerker und Unternehmer aus Tönisvorst und dem Kreisgebiet waren der Einladung zahlreich gefolgt.
 
Der MIT-Stadtverbandsvorsitzender Georg Körwer hatte mit MIT-Kreisvorsitzenden Maik Giesen aus Niederkrüchten den Handwerksmeister Rolf Meurer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein (Krefeld, Viersen, Neuss) sowie von Creativgraphic Uwe Gerartz aus dem Viersener Gewächshaus für Start –UP Unternehmen eingeladen.
Der Kreishandwerksmeister Rolf Meurer fand deutliche Worte zu Verordnungen und Vorschriften der Landesregierung und brachte zahlreiche Beispiele, wo Handwerker in NRW gegenüber anderen Bundesländern mit Vorschriften und Dokumentationen benachteiligt werden. 
Das muss dringend geändert werden, so Meurer. Das Handwerk sei das Rückgrat der Wirtschaft auch mit Ausbildungsplätzen. Viele Verordnungen sind vergnügungssteuerpflichtig, so Meurer ab-schließend in seiner Rede und erhielt abschließenden Applaus.
Hieran sprach kurz die CDU-Landtagskandidatin Britta Oellers aus Krefeld-Fischeln und berichtete vom Besuch beim Vorster Metzgermeister Jakob Kohnen Anfang der Woche zum Thema Hygieneampel.
Im Anschluss stellte Uwe Geratz 360 Grad Photographie vor. Diese virtuellen Touren durch einen Ausstellungsraum, ein Geschäft, Restaurant oder Messen/Märkte sind für interaktive Entdecker im Internet die perfekte moderne Ansprache. Man macht das WEB erlebbar und spricht von Virutal Reality, so Uwe Geratz, der mehrere Nachfragen zu seiner Vorstellung bekam. Kunden bleiben deutlich länger auf eine interaktiven Internetseite und kaufen dort ein.

Der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-NRW Landtagsfraktion Dr. Stefan Berger und MIT-Landesvorstandsmitglied war ebenfalls nach Tönisvorst ins Kaminzimmer im Rathaus gekommen.

 
 
 

16. Verleihung der Matthias-Timmermanns-Gedenkmedaille 2016

Ehrung-2016

Geehrt wurden diesmal Herrenmoden Fritz Schmitz und die Firma pile fabrics

Am 30. November 2016 wurde in Nettetal-Leuth zum 16. Mal die Matthias-Timmermanns-Gedenkmedaille der  CDU Mittelstandsvereinigung des Kreises Viersen gemeinsam mit dem Stadtverband MIT Nettetal an Mittelständler verliehen. Diesmal ging die Auszeichnung an Herrenmoden Fritz Schmitz in Viersen und die Firma pile fabrics in Nettetal-Lobberich.

Nach den Begrüßungsworten der 1. Vorsitzenden der MIT Nettetal Helma Josten folgte eine kurze Rede des Bürgermeisters von Nettetal Christian Wagner. Im adventlich geschmückten Saal Dückers berichtete Landrat Dr. Andreas Coenen vom erfolgreichen Mittelstand im Kreis Viersen. „Der Mittelstand ist anders als die großen Konzerne: Mittelständler tragen häufig die persönliche Verantwortung für die Entwicklung ihrer Unternehmen...stehen auch in schlechten Zeiten zu ihren Mitarbeitern... stehen zu ihrer Heimat.“ Seine Themen sind Bürokratie abbauen, Voraussetzungen für Gründer verbessern, Wachstum zulassen, Hochschulstandort, Ausbildung, Bahn- und Straßenverkehr.

Thomas Timmermanns übernahm die Ehrungen. Als Sohn des im Jahre 2000 verstorbenen Unternehmers und ehemaligen Bürgermeisters Matthias Timmermanns von Nettetal, überreichte er die Auszeichnungen.

Die erste Medaille wurde überreicht an Herrn Friedrich W. Scholz, Geschäftsführer vom Herrenausstatter Fritz Schmitz in Viersen. Gegründet 1906, übernahm er 1985 in vierter Generation das Unternehmen.

2007 wurde auf einer Fläche von über 1200 qm das Gebäude neu gestaltet.

Die Modehäuser, darunter ein Damenmodengeschäft nebenan, vereinen exklusive Marken mit individuellem Kudenservice, Maß-Konfektion, themenbezogene Events, Stilberatung sowie eine eigene Änderungsschneiderei. Kunden können sich detailliert über die Herstellung und Verarbeitung der Kleidung informieren.

Das soziale Engagement ist groß, von der spontanen Hilfe für Flüchtlinge z.B. mit einer Lieferung von Unterwäsche im Wert von 5.000 Euro bis zum Mitglied im Lions Club.

Herr Scholz ist Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer und sein restliche Freizeit verbringt er mit seiner Frau und seinen 3 Kindern.

Die zweite Medaille bekam der Nettetaler Unternehmer Herbert Fenkes, Geschäftsführer der Weberei pile fabrics. 

2004 wurde das Unternehmen in Viersen gegründet, unmittelbar nach der Insolvenz der Firma Girmes, wo Herr Fenkes bis dahin angestellt war.

Mit dem Geschäftsführer Hubert Wiesner, als finanzkräftigen Partner, startete die Firma mit 5 Mitarbeitern.

Heute zählt das Unternehmen 65 Mitarbeitern mit Sitz in Nettetal-Lobberich, davon einige Auszubildende.

Auf dem 20.000 qm großen Gelände stehen 14.000 qm für die Produktion zu Verfügung.

pile fabrics gehört weltweit zu den führenden Herstellern von dreidimensionalen technischen Geweben, diese werden zu 40 Kunden in der ganzen Welt geliefert.

Das Unternehmen produziert nicht nur Plüsche und Velours für hochwertige Farbroller, sondern auch Textilien für Filter und Waschstraßen. Besonders zu erwähnen sind Hebekissen für Passagierflugzeuge.

Einer der größten Kunden ist „Jemako“, ein Hersteller von Reinigungstextilien- und mitteln.

Das soziale Engagement geht weit über die Unternehmensgrenzen hinaus. Die Gesamtschule hat sich über eine Turnmatte in der Größe von 2,80 x 15 m gefreut und der TV Lobberich wird auch unterstützt. Herr Fenkes setzt sich für krebskranke Kinder ein.

Er wird von seiner Frau und seinen beiden Söhnen unterstützt.

Die Verleihung fand wieder großen Anklang, der Saal war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Pfarrorchester begleitet.

 

CDU-Kreisfamilie kommt in Neersen zusammen

Auf Einladung der CDA-Kreisvorsitzenden Anne Daniels und dem MIT-Kreisvorsitzenden Maik Giesen kamen im Oktober alle Kreisvereinigungsvorsitzenden der CDU mit den beiden Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Berger  und Dr. Marcus Optendrenk in Neersen zusammen. Auch der neue CDU-Kreisgeschäftsführer Stephan Seidel war der Einladung zum Herbstfrühstück in den Ramshof gefolgt.
 
Eine solche Runde hatte es noch nie gegeben. Alle 9 Kreisvereinigungsvorsitzenden wollen im anstehenden Wahljahr 2017 gezielte Veranstaltungen zu bestimmten Themen gemeinsam organisieren und veranstalten. Bereits in diesem Jahr hatten sich die Mitglieder des Kreis-Agrarausschusses, der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung und der Senioren Union eine Informationsveranstaltung zum Thema TTIP erfolgreich durchgeführt. Mitglieder und Wähler erwarten von der CDU-Familie neue Veranstaltungsformen um informiert zu werden, so die CDU-Runde abschließend. Besonders die Themen Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz wollen die verschiedenen CDU-Vereinigungen im Kreis Viersen aufnehmen, was insbesondere den Kreis-Agrarausschussvorsitzenden Peter Joppen freut.
 
CDU-Kreisvorsitzender Marcus Optendrenk dankte den beiden Kreisvereinigungen von CDA und MIT für diesen runden Einstieg, um den anstehenden Landtagswahlkampf organisatorisch und innovativ gut bestreiten zu können. Im Frühjahr soll dann die Runde mit CDU-Bundestagsabordneten Uwe Schummer zusammen kommen, um sich auch hier über neue moderne Veranstaltungen abzustimmen und diese auf den Weg zu bringen.
CDU-Kreisfamilie:

Die CDU-Kreisfamilie besteht aus dem Agrarauschuss, Vorsitzender Peter Joppen, Tönisvorst, der CDA, Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft, Anne Daniels (Viersen), der CDL, Christdemokraten für das Leben, Jürgen Boyxen (Nettetal), dem EAK, Evangelischer Arbeitskreis, Yasuo Inadome (Willich/ Tönisvorst), der FU, Frauen Union, Sonja Fucken-Kurzawa (Willich), der JU, Junge Union, Philipp Heks (Nettetal), der MIT/WIV, Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Maik Giesen (Tönisvorst), der SU, Senioren Union, Reinhard Maly (Tönisvorst) und der KPV, Kommunalpolitische Vereinigung, Armin Schönfelder (Nettetal).

 
Herbstfrühstück bei der CDU-Familie 1a

MIT-Nettetal/Kreis Viersen besichtigt Grieger Offsetdruck

 

Der MIT-Stadtverband Nettetal besichtigte in den Sommerferien gemeinsam mit dem MIT-Kreisverband Viersen die Walter Grieger Offset Druckerei in Nettetal-Kaldenkirchen.

Firmengründer Walter Grieger zeigte den zahlreich erschienen MIT-Gästen interessante Einblicke in die Großformat-Druckerei. Die MIT-Vorsitzende Helma Josten und der MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen zeigten sich mit den Gästen begeistert von der Produktvielfalt des Unternehmen. Das Unternehmen hat vor vielen Jahren den entscheiden Schritt in die Digitalisierung erfolgreich gewagt.

Gegründet wurde das Unternehmen 1973 in einer Garage und hat heute 160 Beschäftigte in acht verschiedenen Betrieben. Im Hauptsitz Nettetal-Kaldenkirchen sind 62 Mitarbeiter in der Druckerei beschäftigt. Im Standort Bielefeld sind weitere 30 Mitarbeiter und der Rest im Medienpark  an der Südlichen Wambacher Straße.

Bei Grieger trifft sich die Markenartikelwelt im Bereich Verpackung und Display.

 

Viel für den Mittelstand erreicht

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Viersen  wertet die in der Koalition vereinbarten Verschonungsregeln für Familienunternehmer bei der Erbschaftsteuer als Teilerfolg. Maik Giesen, Kreisvorsitzender der MIT: „Jetzt wissen die Familienunternehmer im Kreis Viersen: Der Erbfall führt nicht zur Existenzgefährdung des Unternehmens.“

 

Der Kompromiss sei in vielen Punkten deutlich besser als der ursprüngliche Gesetzentwurf, so die Einschätzung von Maik Giesen. Er begrüße die Verschonungsregeln für den Mittelstand: „Der Druck von MIT und CSU hat sich gelohnt. Wir im Kreis Viersen sehen die Vorteile, dass die Einigung nun verfassungsfest ist und dass die SPD mitgeht.“ Auch die Absenkung des Kapitalisierungsfaktors, mit der eine überhöhte Unternehmens­bewertung verhindert würde, wertet Giesen als Erfolg. Es gebe sogar Verbesserungen gegenüber der bisherigen Rechtslage: So würde jetzt erstmals berücksichtigt, wenn Erben aufgrund der Gesellschaftsverträge ihre Erbanteile nicht ohne weiteres verkaufen können. Wenn Erben in ihr Unternehmen investieren, werde das zudem steuermindernd begünstigt. „Das ist gut für unsere Unternehmen, für unsere Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Niederrhein“, sagte Giesen.

 

Positiv bewertet Maik Giesen auch, dass kleinere Unternehmen bis fünf Mitarbeiter leichter eine Steuerbefreiung erhalten. Kritisch sei allerdings, dass nur zehn Prozent des Verwaltungsvermögens verschont würden. „Das Verwaltungsvermögen ist häufig für die Fortführung des Betriebs wichtig und es ist nicht einzusehen, dass es so stark bei der Steuer herangezogen wird“, sagte Giesen: „Das könnte für wenige Unternehmen zum Problem werden.“

 

Insgesamt sei es aber für die heimische Wirtschaft eine Erleichterung, dass bald Rechtsklarheit entstehe. „Die Erbschaftsteuer darf den Erfolg unserer mittelständischen Familienunternehmen nicht gefährden. Mit dem jetzt gefundenen Kompromiss sehen wir die Gefahr weitgehend gebannt“, sagte Giesen.

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