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MIT-Nettetal/Kreis Viersen besichtigt Grieger Offsetdruck

 

Der MIT-Stadtverband Nettetal besichtigte in den Sommerferien gemeinsam mit dem MIT-Kreisverband Viersen die Walter Grieger Offset Druckerei in Nettetal-Kaldenkirchen.

Firmengründer Walter Grieger zeigte den zahlreich erschienen MIT-Gästen interessante Einblicke in die Großformat-Druckerei. Die MIT-Vorsitzende Helma Josten und der MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen zeigten sich mit den Gästen begeistert von der Produktvielfalt des Unternehmen. Das Unternehmen hat vor vielen Jahren den entscheiden Schritt in die Digitalisierung erfolgreich gewagt.

Gegründet wurde das Unternehmen 1973 in einer Garage und hat heute 160 Beschäftigte in acht verschiedenen Betrieben. Im Hauptsitz Nettetal-Kaldenkirchen sind 62 Mitarbeiter in der Druckerei beschäftigt. Im Standort Bielefeld sind weitere 30 Mitarbeiter und der Rest im Medienpark  an der Südlichen Wambacher Straße.

Bei Grieger trifft sich die Markenartikelwelt im Bereich Verpackung und Display.

 

Viel für den Mittelstand erreicht

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Viersen  wertet die in der Koalition vereinbarten Verschonungsregeln für Familienunternehmer bei der Erbschaftsteuer als Teilerfolg. Maik Giesen, Kreisvorsitzender der MIT: „Jetzt wissen die Familienunternehmer im Kreis Viersen: Der Erbfall führt nicht zur Existenzgefährdung des Unternehmens.“

 

Der Kompromiss sei in vielen Punkten deutlich besser als der ursprüngliche Gesetzentwurf, so die Einschätzung von Maik Giesen. Er begrüße die Verschonungsregeln für den Mittelstand: „Der Druck von MIT und CSU hat sich gelohnt. Wir im Kreis Viersen sehen die Vorteile, dass die Einigung nun verfassungsfest ist und dass die SPD mitgeht.“ Auch die Absenkung des Kapitalisierungsfaktors, mit der eine überhöhte Unternehmens­bewertung verhindert würde, wertet Giesen als Erfolg. Es gebe sogar Verbesserungen gegenüber der bisherigen Rechtslage: So würde jetzt erstmals berücksichtigt, wenn Erben aufgrund der Gesellschaftsverträge ihre Erbanteile nicht ohne weiteres verkaufen können. Wenn Erben in ihr Unternehmen investieren, werde das zudem steuermindernd begünstigt. „Das ist gut für unsere Unternehmen, für unsere Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Niederrhein“, sagte Giesen.

 

Positiv bewertet Maik Giesen auch, dass kleinere Unternehmen bis fünf Mitarbeiter leichter eine Steuerbefreiung erhalten. Kritisch sei allerdings, dass nur zehn Prozent des Verwaltungsvermögens verschont würden. „Das Verwaltungsvermögen ist häufig für die Fortführung des Betriebs wichtig und es ist nicht einzusehen, dass es so stark bei der Steuer herangezogen wird“, sagte Giesen: „Das könnte für wenige Unternehmen zum Problem werden.“

 

Insgesamt sei es aber für die heimische Wirtschaft eine Erleichterung, dass bald Rechtsklarheit entstehe. „Die Erbschaftsteuer darf den Erfolg unserer mittelständischen Familienunternehmen nicht gefährden. Mit dem jetzt gefundenen Kompromiss sehen wir die Gefahr weitgehend gebannt“, sagte Giesen.

Bargeld ist geprägte Freiheit

Gegen jede weitere Begrenzung bei der Bargeldnutzung hat sich die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) im Kreis Viersen ausgesprochen. „Bargeld ist für uns ein unverzichtbarer Bestandteil der freien Wirtschaft und darf nicht eingeschränkt werden“, sagt Maik Giesen, der Kreisvorsitzende der MIT.

 

Hintergrund sind Pläne der Bundesregierung, eine Obergrenze für Bargeldzahlungen ab 5000 Euro festzuschreiben. „Bargeld ist geprägte Freiheit. Würden wir sämtliche Bezahlvorgänge elektronisch abwickeln, würde das massive Datenschutzprobleme aufwerfen“, sagt Giesen. Kreditkartenunternehmen würden einen noch detaillierteren Einblick in das Leben ihrer Kunden erhalten als heute. Elektronische Bezahlsysteme hätten zwar ihre Berechtigung, dürften das Bargeld aber nicht restlos ersetzen. Hinzu komme die Gefahr, dass Negativzinsen auf Bankguthaben erhoben werden könnten. Dem könne man sich bei einer Bargeld-Obergrenze schwerer entziehen.

 

Maik Giesen hält auch das Argument für falsch, die Begrenzung von Münzen und Scheinen sei wegen der Eindämmung der Kriminalität notwendig: „Kriminelle finden immer einen Weg, ihren Machenschaften nachzugehen. Deshalb sollte die Politik nicht gleich ehrliche Bürger und Unternehmer in ihrer Freiheit einzuschränken.“ Im Übrigen gebe es nach dem Geldwäschegesetz schon jetzt die Nachweispflicht für jede Transaktion ab 15.000 Euro.

Staatssekretär Steffen Kampeter besucht den Kreis Viersen

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Staatssekretär Steffen Kampeter besucht den Kreis Viersen Auf großes Interesse stieß der Besuch des Staatssekretärs Steffen Kampeter aus dem Bundesministerium der Finanzen am 18.10.2010 bei der Firma „Hefe van Haag“ im St.Töniser Gewerbegebiet. Der MIT-Bezirksverband Niederrhein hatte Steffen Kampeter als Referenten zu einer Veranstaltung in den Kreis Viersen eingeladen. Dr. Klaus van Haag und Michael van Haag stellten bei einem Firmenrundgang den anwesenden Gästen und Mittelständlern das traditionelle Unternehmen für Bäckereien, Konditoreien und Gastronomiebetriebe vor. Nach dem Firmenrundgang referierte Steffen Kampeter zu den Themen: „Aktuelle Haushaltslage des Bundes, die Einhaltung der Stabilitätskriterien und Abbau der Schulden in Bund und Land“. Im Anschluss an das Referat fand eine rege Diskussion mit den Teilnehmern der Veranstaltung und dem Referenten zu den Referatsthemen statt. Zum Abschied erhielt Steffen Kampeter von der MIT-Stadtverbandsvorsitzenden Elke Stiegen einen großen Apfelkorb. Der MIT-Bezirksvorsitzende Michael Darda überreichte Steffen Kampeter ein schönes Bild vom Niederrhein.

Bildung schafft Lebensqualität

Ausarbeitung von Dr. Lothar Eberz

Bildung ist für den gesellschaftlichen, insbesondere auch den wirtschaftlichen Fortschritt von grundlegender Bedeutung. Der Beauftragte für Grundsatzfragen des Kreisverbandes Viersen der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU Dr. Lothar Eberz hat daher ein bildungspolitisches Positionspapier unter dem Titel „Bildung schafft Lebensqualität“ ausgearbeitet. Der Kollege versteht seine Ausführungen zur Bedeutung, Charakteristik und Entstehung von Bildung als Orientierungshilfe für Bildungspolitik gleichviel auf welcher Ebene oder in welchem Ressort bzw. in welcher Organisation die politische Aufgabe und somit Verantwortung angesiedelt sein mag. Die Ausarbeitung ist kein offizielles Positionspapier der MIT des Kreises Viersen.

 

Links zum Thema:
- Die Ausarbeitung als PDF zum download

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