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Qualifikation statt Quotenregelung!

Presse-Information der MIT/WIV Kreisverband Viersen

MIT Kreis Viersen setzt auf Qualifikation Eine gesetzliche Quotenregelung in Führungspositionen der Wirtschaft schränkt die unternehmerische Freiheit ein Noch in diesem Jahr plant die Bundesregierung ein Gesetz zur Einführung einer Frauenquote in der Wirtschaft. Danach soll für Frauen und Männer jeweils ein Mindestanteil von 30 Prozent in Führungspositionen vorgeschrieben werden. Der MIT Vorsitzende des Kreises Viersen, Thomas Timmermanns hat diese Überlegungen mit anderen MIT-Vorsitzenden diskutiert. Während die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) für eine flexible Quote plädiert, die die Besonderheiten der jeweiligen Branche berücksichtigen und auf freiwilliger Basis durch die Unternehmen eingeführt werden soll, geht dies der SPD nicht weit genug. Sie fordert eine Quote von mindestens 40 Prozent für Frauen in Führungspositionen. „Wir lehnen eine verpflichtende, ebenso wie eine freiwillige gesetzliche Quotenregelung ab, das ist das Ergebnis der Abwägungen. Beides wird die Handlungsfreiheit eines Unternehmers einschränken. Wir fordern daher die Politik auf, sich auf ihre Zuständigkeiten zu besinnen und von einer gesetzlichen Quotenregelung für Unternehmen grundsätzlich Abstand zu nehmen“, bemerkt Thomas Timmermanns. „Natürlich ist es richtig, dass mehr Frauen in führenden Positionen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik Verantwortung übernehmen. Das kann aber nicht durch eine gesetzlich geregelte Quote erzwungen werden. In erster Linie muss die Qualifikation entscheiden. Erfahrungen aus der Politik zeigen, dass Quotenregelungen nicht selten zu Lasten der Qualifikation gehen“ so Timmermanns weiter. Der MIT Vorsitzende des Kreises Viersen ergänzt: „Es ist nicht Aufgabe des Staates, Personalpolitik für Unternehmen zu betreiben. Das bedeutet einen Eingriff in unternehmerische Entscheidungen mit unter Umständen weitreichenden Konsequenzen. Richtig ist es vielmehr, die Politik in die Pflicht zu nehmen, zusammen mit den Unternehmen die notwendigen Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen. Damit wäre ein wirksamerer Beitrag im Interesse der beruflichen Aufstiegschancen von Frauen und der Bedürfnisse der Familien, insbesondere der Kinder, geleistet“. V.i.S.d.P.: Thomas Timmermanns, MIT-Vorsitzender Kreis Viersen Tel. 0211 50 75 120 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Abdruck frei. Belegexemplar erbeten. 02.02.2011/ve

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