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MIT Viersen und NEW diskutieren über E-Mobilität

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Kreis Viersen war zu Gast bei der NEW in Viersen.

Jörg Lachmann, Stabsabteilungsleiter Geschäftsfeldentwicklung bei der NEW, berichtete über den aktuellen Stand und die weitere Entwicklung der E-Mobilität.

 

Herr Lachmann und sein Kollege informierten darüber, dass die Einführung von Elektroautos noch weit von den gesteckten Zielen der Bundesregierung entfernt sei, da immer noch zu hohe Kosten der Fahrzeuge, bislang nicht flächendeckende Lademöglichkeiten und nicht zuletzt zu geringe Reichweiten die gewünschte Umsetzung verhindere.

Gleichzeitig würde die technische Entwicklung aber mit großen Schritten voran gehen, was dann langfristig auch eine Reduzierung der hohen Kosten mit sich bringt.

NEW-Geschäftsführer Albrecht Mensenkamp teilte mit, dass der Autobahn-Raststättenbetreiber Tank & Rast beschlossen hat, alle seine Standorte in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung mit Schnell-Ladestationen auszustatten. Dies alleine deute auf einen bevorstehenden Durchbruch in der Verbreitung der Elektrofahrzeuge hin, der allerdings erst im Jahr 2022 zu erwarten ist.

Im weiteren Verlauf des Vortrages erfuhren die Mitglieder der MIT, dass derzeit selbst der günstigste Kleinwagen erst ab ca. 25.000 bis 30.000 EUR zu haben ist. Für hochwertige PKW´s mit Reichweiten von ca. 400 bis 500 km muss man schon ab 65.000 EUR aufwärts bereit und in der Lage sein zu zahlen. Die Einrichtung von Ladestellen ist mit rund 20.000 EUR Kosten verbunden, wobei unter gewissen Voraussetzungen Förderungen des Bundes in Anspruch werden können, usw.

Alles in allem ein spannendes Thema, welches hier angeregt diskutiert wurde. Maik Giesen, Kreis- und Bezirksvorsitzender der MIT sowie der Viersener Stadtverbandsvorsitzende Joachim Feies, diskutierten ebenso wie der Vorsitzende der MIT Tönisvorst, Georg Körwer, angeregt mit und mussten abschließend erkennen, dass trotz der bekannten Einführungswiderstände und Probleme eine drastische Veränderung in der Automobilindustrie zu erwarten ist.

 

Der  Mittelstand sollte sich schon jetzt vorausschauend auf diese unaufhaltsamen Veränderungen einstellen, so Joachim Feies, der sich im Namen der MIT für eine kompetente Informationsveranstaltung bei den Vertretern der NEW herzlich bedankte.

 

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MIT besichtigte die Dachziegelproduktion bei Laumans in Brüggen-Bracht

Diesmal konnte die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (Nettetal und Kreis Viersen)  für die traditionell veranstalteten Betriebsbesichtigungen das 1896 gegründete und nun in Brüggen-Bracht ansässige Traditionsunternehmen Laumans GmbH und Co. KG dazu gewinnen, die Tore für eine Besichtigung der Dachziegelproduktion am 02.09.2015 zu öffnen. Der Einladung vom Kreisvorsitzenden Maik Giesen und der Nettetaler Stadtverbandsvorsitzenden Helma Josten folgten 40 Mitglieder und Freude der MIT.

 

Der geschäftsführende Gesellschafter Gerald Laumans, der das Familienunternehmen nun in der 4. Generation führt, erläuterte eindrucksvoll die wechselvolle Geschichte des Unternehmens, die gekennzeichnet ist durch unternehmerischen Mut über alle Generationen aber auch durch viele Rückschläge wie Brände und Explosionen, die das Unternehmen zurückwarfen. Trotz der Rückschläge gelang es dem Unternehmen immer wieder, daraus gestärkt in die Zukunft zu gehen.

 

80 größtenteils langjährige Mitarbeiter (Laumans: „Das ist unser wichtigstes Kapital“) stellen heute in Bracht jährlich ca. 15 Mio. Dachziegel allerbester Qualität aus Ton her, der zu 70 % aus eigenen Tongruben abgebaut wird. Daraus ergibt sich schon seit jeher eine besondere Verantwortung für die Umwelt. Schon der Firmengründer Stephan Laumans hat mit der Rekultivierung enttonter Gruben im Jahre 1906 begonnen und sie damit der Natur zurückgegeben. Aktives Umweltbewusstsein gehört in der über 100 jährigen Firmengeschichte zur Unternehmensphilosophie.

 

In einem Markt, der in kürzester Zeit von 30 auf nur noch 8 relevante Anbieter geschrumpft ist, mussten auch neue Absatzkanäle geschaffen werden, um das Überleben zu sichern. Laumans ist dies gelungen, indem man den im Rahmen der Globalisierung den Export von 4 % auf 40 % des Umsatzes steigern konnte. 70 % der Ziegel werden bei Gebäudesanierungen eingesetzt.

 

Nach einer kulinarischen Stärkung konnten sich die Besucher bei einem Rundgang von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens überzeugen und durften die komplette Produktion von Tonzerkleinerung, Werkzeugbau, Ziegelpressanlage, Formschneidung, Trocknung, Aufstellen der Ziegel erleben. Den Ofen, der bei 1050 Grad die Ziegel brennt, konnten die Besucher oben überlaufen. Die fertigen Ziegel durchlaufen dann noch einzeln! eine Qualitätskontrolle, bevor sie auf Paletten gepackt auf Lager oder in den Versand gehen. Die Besucher waren beeindruckt vom Mechanisierungsgrad der Produktion. Dieser ist jedoch Grundstein dafür, dass das Unternehmen auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen bleiben kann. www.laumans.de (RS)

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Wasser- und Bodenverband der Mittleren Niers nach Wechsel in Grefrath gut aufgestellt

Stellvertr. Bürgermeisterin Kirsten Peters begrüßt Praktikumsplätze für Studenten

Grefrath/ Kreis Viersen: Das der Wasser- und Bodenverband (WABO) der Mittleren Niers, der seit 2010 nach Grefrath von Viersen und Wachtendonk wechselte, gut aufgestellt ist, davon konnte sich der Kreisverband der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU vor Ort überzeugen.

Zuerst besuchte die MIT in  Grefrath-Vinkrath an der Mörtelstraße eine Renaturierungsmaßnahme  „Naturnaher Gewässerausbau 06.04 – Mörtelstraße an. Kreisdirektor Dr. Andreas Coenen, die stellvertretende Bürgermeister von Grefrath Kirsten Peters, Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Berger, der MIT-Kreisvorsitzende Maik Giesen sowie zahlreiche Mittelständler aus dem Kreisgebiet bekamen von Dr. Dagma Spona und Hans-Josef Windbergs die Maßnahme bei sommerlichen Temperaturen erläutert.

Anschließend fuhr man zum Hauptsitz des WABO am Bleichweg und die verschiedenen Aufgaben des Verbandes, der umfangreiche Maschinenpark und das Verwaltungsgebäude wurden von Vorstandsvorsitzenden Peter Joppen vorgestellt. Die stellvertretende Bürgermeister Kirsten Peters nahm erfreut zur Kenntnis, dass der WABO jährlich Praktikumsplätze für Studenten anbietet. An den Universitäten macht der Verband auf sich aufmerksam und unterstützt junge Leute beispielsweise bei der Diplomarbeit. Mitglieder des Verbandes sind die Städte Kaarst, Willich, Meerbusch, Viersen, Mönchengladbach, Tönisvorst, Kempen, Nettetal, Straelen sowie die Gemeinden Grefrath und Wachtendonk. Der Verband pflegt rund 322 Kilometer der Nebengewässer und Fließgewässer zur Niers. Kreisdirektor Dr. Andreas Coenen lobte das Engament des Wasser- und Bodenverbandes im Kreis Viersen

Auch die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie und zum Teil die Umsetzung der EG-Hoch-wasserrisikomanagementrichtline (EG-HWRMRL) an den unterhaltungspflichtigen Gewässern gehört zu den Zuständigkeitsbereichen des Verbandes.

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MIT-Besuch im Gewächshaus für Jungunternehmen

Mitglieder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU aus dem Kreis und der Stadt Viersen informierten sich im Alten Gymnasium über die erfolgreiche Arbeit des Gewächshauses für Jungunternehmen in Viersen

Was genau passiert eigentlich hinter der Fassade des Alten Gymnasiums in dem sich die Büros des Gewächshauses für Jungunternehmen der Stadt Viersen verbergen? Und wer wächst hier als Unternehmen heran? Antworten auf diese Fragen holten sich Dr. Stefan Berger, CDU-Landtagsabgeordneter für Viersen, Kreisdirektor Dr. Andreas Coenen, Dr. Paul Schrömbges, CDU- Bürgermeisterkandidat und erster Beigeordneter der Stadt Viersen sowie Maik Giesen, MIT-Kreisvorsitzender direkt vor Ort. Eingeladen zu einem abendlichen Besuch hatte Paul Mackes als erster Vorsitzender des Fördervereins des Gewächshauses. Begrüßt wurde auch Thomas Küppers, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung. Die Runde traf sich zunächst im Versammlungsraum des Gewächshauses, den auch die Mieter für ihre Zwecke nutzen können.

In einem kurzen und lebendigen Vortrag stellte Monika Freund, zuständige Mitarbeiterin der Viersener Wirtschaftsförderung, das Konzept, das Haus, die Mieter und die Mitglieder des dazugehörigen Fördervereines vor. Seit 2002, damals noch „Am Schlufff“, können sich Start-ups, Existenzgründer und junge Unternehmer in die günstigen Büros einmieten und so in aller Ruhe ihre Startphase meistern. Ziel ist es, vor allem den Wirtschaftsstandort Viersen mit eigenem Unternehmernachwuchs zu stärken. Die Mieter profitieren neben der günstigen Miete auch von der Einbindung in die Netzwerke der Stadt, einer regelmäßigen Öffentlichkeitsarbeit und einer Beratung und Betreuung in allen Fragen. Aktuell sind alle Büros belegt. Wer sich für eines der Büros bewerben will, muss ein überzeugendes Konzept präsentieren.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU nahm mit Beigeordneten Dr. Paul Schrömbges erfreut zur Kenntnis, dass sich das Gewächshaus seit 2014 selbst trägt.

Vor allem die hohe Quote von Jungunternehmen, die nach ihrem Auszug weiterhin erfolgreich in Viersen wirtschaften, beeindruckte die Besucher. Sie liegt bei knapp 74 Prozent. Aus der Perspektive der Mieter stand Michaela Frentzen-Millhofer Leiterin des Standortes Viersen der BeWo für Fragen zur Verfügung, die Sicht der Mitgliedsunternehmen vertrat Martin Beyel. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Büros blieb ausreichend Zeit für Fragen und einen offenen Gedankenaustausch über das Projekt. Vor allem in Bezug auf die Nachfrage nach Büros und Schwankungen im Bereich der Quote derer, die sich in Viersen selbstständig machen wollen, tauchten Fragen auf. Im Moment, so Monika

Freund, würden sich weniger junge Leute selbständig machen, sondern Personen im mittleren Alter, die schon eine gewisse Berufserfahrung haben. Zum Ausklang zogen alle Beteiligten des Abends ein positives Fazit. Viel dazu beigetragen, so Monika Freund weiter, hatten vor allem die anwesenden Jungunternehmer, die mit ihrer Motivation und Begeisterung den Funken immer wieder auf die anwesenden Politiker überspringen ließen.

GH-009Michaela Frentzen Millhofer, eine der aktuellen Jungunternehmerinnen, die im Gewächshaus ein Büro angemietet hat, stand den Herren von der CDU Rede und Antwort. (V.l.n.r.:) Dr. Stefan Berger, Dr. Andreas Coenen, Dr. Paul Schrömbges, Michaela Frentzen-Millhofer, Paul Mackes und Maik Giesen.

 

Nützliche Links:

http://www.mit-kreis-viersen.de

www.gewächshaus-viersen.de

 

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Büro für Kommunikation

Katja Eifler

Tel.: 0171-53 18 020, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über das Gewächshaus

Im Mai 2002 wurde das Gewächshaus von der Stadt Viersen eröffnet. Seit 2004 hat der Verein „Gewächshaus für Jungunternehmer e. V.“ die Trägerschaft übernommen. Vorsitzender des Fördervereins ist Paul Mackes. Das Gewächshaus bietet Existenzgründern im Dienstleistungsbereich günstige Bedingungen für die Startphase an. Standort ist die denkmalgeschützte, der Stadt gehörende, evangelische Schule Am Alten Gymnasium mitten im Zentrum von Viersen. 11 Büros zwischen 25 und 60 Quadratmetern werden zu einem günstigen Mietzins vermietet. Neben einer intensiven Betreuung durch die städtische Wirtschaftsförderung werden Kontakte zu den Partnern des Gewächshauses gefördert. Wer in das Gewächshaus einziehen möchte, darf nicht länger als zwei Jahre auf dem Markt sein und muss sich mit einem Konzept bei einem Beirat, bestehend aus sechs Mitgliedern des Trägervereins und sechs städtischen Ratsvertretern, bewerben.

 

MIT-Kreisvorstand Viersen tagt auf der Niers

Kreisdirektor Dr. Coenen steigt während der Bootstour auf

Kreis Viersen:

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)  im Kreis Viersen kam zur Sommersitzung zusammen. MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen hatte sich einen besonderen Ort der Tagung einfallen lassen. Auf einem 16-er Boot fuhr man auf der Niers in Viersen-Süchteln los. In Grefrath-Oedt an der Burg Uda stieg dann Kreisdirektor Dr. Andreas Coenen auf und es wurde auf dem Boot gemeinsam getagt. Dabei stellte sich Coenen den aktuellen Fragen der MIT.

Der Kreisdirektor berichtete den Mittelständlern aus dem Kreis Viersen von der Kreisverwaltung. Themen waren die positive Entwicklung der Dorenburg, die Kreismusikschule, das Kreis-Archiv sowie die Burg Kempen (im Besitz des Kreises).

Ende September wird der MIT-Kreisverband an der Landestagung zur Digitalen Wirtschaft in Ahaus zahlreich teilnehmen.  Im Oktober findet im Viersen Gewächshaus  die MIT-Jahreshauptversammlung statt.  Im Dezember wird die MIT gemeinsam mit dem MIT-Stadtverband Nettetal die Matthias-Timmermanns-Medaille an den Unternehmer des Jahres verleihen.

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 Kreisvorstand mit Gästen                                                        Kreisdirektor Dr. Coenen  

 

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