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Giesen: „Fahrverbote müssen vermieden werden“

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) zum Diesel-Urteil
 
 
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU im Kreis Viersen (MIT) bedauert das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Diesel-Fahrverboten. „Fahrverbote treffen in erster Linie Berufstätige und Selbstständige“, kritisiert Maik Giesen, Kreisvorsitzender der MIT. „Besonders für unseren Mittelstand, für Handwerker und Lieferanten wären solche drastischen Einschränkungen existenzgefährdend.“ Auch im Kreis Viersen hätten sich viele Pendler bewusst für den Kauf eines Diesels entschieden, so Giesen: „Für sie kämen Fahrverbote einer Enteignung gleich, wenn man nach Düsseldorf beruflich muss.“ 
 
Tatsächlich ist die Emissionsbelastung laut Giesen seit mehr als zehn Jahren rückläufig: „Die heutige Technologie beim Verbrennungsmotor stellt bereits sicher, dass Grenzwerte eingehalten werden. Gefragt sind daher keine Fahrverbote, sondern smarte Lösungswege“, insbesondere für die Landeshauptstadt Düsseldorf“ sagtGiesen. „Die Verwendung synthetischer Kraftstoffe, Modellprojekte zur intelligenten Verkehrssteuerung, Smart-City-Programme, dynamische Navigationssysteme oder auch stickoxidschluckende Baustoffe weisen den richtigen Weg.“ 
 

Die MIT im Kreis Viersen erwartet außerdem von der Autoindustrie, dass sie verloren gegangenes Vertrauen wiederherstellt. Die Konzerne müssten dafür sorgen, dass sie nicht nur die vorgeschriebenen Abgaswerte im Prüfstand ohne Manipulationen einhalten, sondern auch den Unterschied zwischen Laborwerten und Realemissionen spürbar reduzieren. Giesen: „Wenn dies mit Softwareupdates nicht gewährleistet werden kann, muss eine Hardware-Nachrüstung auf Kosten der Fahrzeughersteller erfolgen, sofern diese technisch möglich und sinnvoll ist.“ Schnellschüsse wie Fahrverbote müssten jedoch vermieden werden. Diese Schaden den Handwerkern im Kreis Viersen, wenn sie in Düsseldorf Kundenaufträge ausführen.

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Bildquelle: Pixabay

Jubilar Christian Andreae / Kreis Viersen

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Im April vollendete der Ehrenvorsitzende der MIT/WIV im Kreis Viersen seinen 90.Geburtstag. MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen überbrachte Ihm die besten Wünsche mit einem entsprechenden Präsent. Wir freuen uns, das Christian Andeae bis heute MIT-Veranstaltungen besucht und sich bester Gesundheit erfreut, so Giesen. Andreae war viele Jahre der Vorsitzende der früheren Wirtschaftsvereinigung im Kreis Viersen. Nach der Fusion mit der Mittelstandsvereinigung wurde er Ehrenvorsitzender. Vor kurzem wurde Ihm vom neuen Landrat des Kreises Viersen das Bundesverdienstkreuz für sein Engagement verliehen.

Mittelstandsvereinigung sieht Fontys Standort als große Chance für den Kreis Viersen

FontysKreis Viersen:

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Viersen war zu Gast bei der offiziellen Einweihung des Campus Kempen. MIT-Kreisvorsitzender Maik Giesen sieht hier große Chancen, dem Fachkräftemangel im Kreis Viersen entgegenzuwirken.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der Hochschule Fontys mit Sitz in Venlo gibt für den Kreis Viersen nun ganz neue Chancen. Die Mittelständische Unternehmerschaft wird hierdurch in den nächsten Jahren profitieren. Der Wirtschaftsraum wird auf beiden Seiten der Grenzregion Früchte tragen und eine sogenannte „WIN WIN Situation“ für mittelständische Firmen wird entstehen, ist sich die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU sicher.

Man kann der niederländischen Seite nur Danken, den Weg in den Kreis Viersen nach Kempen angestoßen zu haben.

Die im Masterplan des Kreises beschriebe wirtschaftliche Grenze zwischen dem Standort Niederrhein und der Provinz Limburg wird erstmals durchbrochen, durch den Austausch von Innovation und Wissen. Damit werden die ersten wirtschaftlichen Ziele im Masterplan des Kreises Viersen umgesetzt, was die MIT abschließend in ihrer Pressemitteilung begrüßen.

VermögensNACHFOLGE - Vortrag über ganzheitliches Vermögenskonzept

VermögensnachfolgeKreis Viersen / Tönisvorst

Frau Heike Werner, Steuerberaterin und Partnerin der Kanzlei Hahlen, Nellessen et Jansen,  hielt auf einem Infoabend der Kreis-MIT in Tönisvorst einen vielbeachteten Vortrag über ganzheitliche Nachfolgekonzepte zur Sicherung des Familienvermögens und Vermeidung von Erbstreitigkeiten.

Als Fachberaterin für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.) und zertifizierte Testamentsvollstreckerin (AGT) überzeugte sie durch ihre profunden Kenntnisse im Erbrecht und Erbschaftsteuerrecht.

Frau Werner führte dabei strukturiert durch das komplexe Thema. Sie vermittelte den Zuhörern die Wichtigkeit, sich beizeiten mit den persönlichen Lebensverhältnissen und Zielen auseinanderzusetzen, um mögliche spätere Erbstreitigkeiten zu vermeiden.

Dabei gilt es im ersten Schritt, die privaten Lebensverhältnisse zu analysieren. Dazu kann eine konkrete Strukturierung des Vermögens in Immobilien- und Kapitalvermögen, Beteiligungen, sonstiges Vermögen oder in Inlands-/Auslandsvermögen sinnvoll sein.

Zu einer solchen Analyse gehört auch das Verständnis über die gesetzliche Erbfolge. Welche gesetzlichen Erben gibt es? Wer hat Pflichtteilsrechte? Womöglich sind Erben zu bestimmen und Vermächtnisse einzuräumen.

Nach der Festlegung der persönlichen Ziele sollte man die Prüfung der Möglichkeiten von Steueroptimierungen nicht unberücksichtigt lassen. Es sollte zum Beispiel geprüft werden, ob im Rahmen von lebzeitigen Schenkungen, ggf. im Zusammenhang mit der Einräumung von Nießbrauchsrechten, der Einräumung von Vermächtnissen, der Optimierung des erbschaftsteuerlichen Freibetragspotentials oder anderer Möglichkeiten Handlungsbedarf besteht.

Überlegenswert ist schließlich, ob die eigene Nachfolgeplanung durch Vollmachten und  Testamentsvollstreckungen abgesichert werden sollte.

„Nachfolgeberatungen sind komplexe Gestaltungsvorgänge“ erläuterte Frau Werner überzeugend, „daher arbeiten wir in einem Netzwerk von Spezialisten, um den Betroffenen eine umfassende Beratung zukommen lassen zu können“.

„Das Thema ist zu komplex für einen einzelnen Abend. Aber Frau Werner machte den Handlungsbedarf für jeden Einzelnen deutlich“, stellte der Tönisvorster MIT-Vorsitzender Georg Körwer, abschließend fest. Der Zuhörerkreis diskutierte noch lange.

BUZ: Gastgeber und Referentin des Abends (von links): Maik Giesen, MIT Bezirks- und Kreisvorsitzender, Steuerberaterin Heike Werner, Partnerin Hahlen, Nellessen et Jansen Partnerschaft mbH, und Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Georg Körwer, MIT Vorsitzender Tönisvorst.

 

MIT-Kreisverband bei der Bundestagung

An der MIT-Bundesdelegiertentagung in Dresden nahmen  (von links) Andreas Dederichs, Karin Drabben, Helma Josten, Maik Giesen, Matthias Machon und Marcel Danisch teil.
Bei der Tagung wurde ein Vielzahl von wirtschaftlichen Anregungen an die CDU beschlossen.
 
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